
Ein kurzer Blick rettet Leben - unser Appell zum Schutz heimischer Igel
Jedes Jahr sterben unzählige Igel einen vermeidbaren, qualvollen Tod. Nicht nur der dramatische Rückgang von Insekten und der Verlust geeigneter Lebensräume setzen ihnen zu – immer häufiger werden sie Opfer von Mährobotern, Freischneidern, Motorsensen, Mulchern und anderen motorisierten Gartengeräten.
Die Tiere erleiden tiefe Schnittwunden und großflächige Verletzungen, Gliedmaßen werden abgetrennt. In diese Wunden legen Fliegen ihre Eier, die Tiere werden in kürzester Zeit von Maden zerfressen
Was jeder von uns tun kann
Bitte schauen Sie vor dem Mähen oder dem Einsatz motorisierter Gartengeräte kurz unter Hecken, Sträucher, Bodendecker oder Holzhaufen, genau dort haben Igel gerne ihre Nester.
Bitte beachten Sie:
• Kontrollieren Sie die zu bearbeitende Fläche vor Beginn der Arbeiten sorgfältig
• Fahren Sie nicht unbedacht unter dichtes Gebüsch, Hecken, Sträucher, Bodendecker, Holzhaufen oder tief hängende Hecken.
• Gehen Sie beim Einsatz von Freischneidern, Motorsensen, Mulchern und ähnlichen Geräten besonders vorsichtig vor.
• Verzichten Sie möglichst auf den nächtlichen Einsatz von Mährobotern, da Igel überwiegend in der Dämmerung und nachts unterwegs sind.
• Gehen Sie beim Umsetzen von Laub-, Holz- oder Gestrüpphaufen sehr vorsichtig vor oder verzichten Sie ganz darauf.
• Sichern Sie Lichtschächte, versehen Sie Teiche und Pools mit Ausstiegshilfen und kontrollieren Sie Kellertreppen regelmäßig.
• Laubsauger und -bläser töten überlebenswichtige Insekten und zerstören Schlaf-, Wurf- und Überwinterungsnester
• Sorgen Sie für Durchlässe in Zäunen, Igel haben ein großes Revier und müssen ansonsten auf die Straße ausweichen.
Verletzte Igel schleppen sich in ihre Verstecke und sterben dort grausam langsam und unbemerkt. Wird ein Muttertier verletzt oder getötet, sind häufig auch ihre Jungtiere dem sicheren Tod geweiht, die vergeblich auf die Rückkehr ihrer Mutter warten.
Bitte helfen Sie mit, unsere Igel zu schützen.
Ein kurzer Moment der Aufmerksamkeit kann einem Wildtier unvorstellbares Leid ersparen.
Mit verwilderten Ecken, Totholzhaufen, Wasserstellen und einem Futterhaus können Sie darüber hinaus Lebensraum für diese bedrohte Tierart schaffen .
!! Wenn wir nicht handeln, werden wir diese Tiere verlieren !!
Infos unter https://gluecksfelle-stachelnasen.de/
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